Fast ein Monat ist seit der letzten Finanzbombe vergangen. In der Zeit ist auch einiges passiert. Ich werde vieles davon nicht in der heutigen Ausgabe thematisieren können, aber theoretisch habe ich zukünftig mehr Zeit die Finanzbombe wieder regelmäßiger verschicken zu können, damit du die Geschehnisse aus meinem Leben und rund um freaky finance zeitnah mitbekommst.
Was hielt mich in den letzten Wochen beschäftigt?
Ich habe mein Angestelltenverhältnis gekündigt (dazu weiter unten mehr)
Brandschaden in einer meiner Wohnungen
Transporter in der Werkstatt wegen ungeklärtem Technik-Problem
Mein letzter Arbeitstag
Die Contenterstellung konnte ich aber aufrechterhalten. Nachfolgend stelle ich dir die Links zu meinen neu veröffentlichten Artikeln seit der letzten Finanzbombe zur Verfügung.
Meine Blogartikel seit der letzten Finanzbombe
👉 Früher in Rent und Ruhestand -geht das wirklich?
👉 Meine Einnahmen aus dem Optionshandel im Juni 2026
👉 Meine Dividenden im Juni 2026
👉 Mehr Freiheit durch einen Plan B? Warum Batumi einen genaueren Blick verdient
Seit längerer Zeit habe ich auch mal wieder ein neues Video auf meinem YouTube-Kanal veröffentlicht.
Aktuelles YouTube-Video
👉 Vom Angestellten zum Optionshändler und Georgien-Investor: Thomas' Weg in die Freiheit
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Aus meinem Leben
Vor über einem Jahr habe ich beschlossen, mein Angestelltenverhältnis in diesem Sommer zu beenden. Als ich kurz danach eine neue Vorgesetzte in der Firma bekam, habe ich ihr das direkt im ersten Einzelgespräch mitgeteilt. Es war mir wichtig, dass es in der Firma bekannt ist, bevor ich es öffentlich erwähne.
Vor einigen Jahren hätte ich während der Pandemie eine Abfindung bekommen können. Damals habe ich mich gegen das Ausscheiden entschieden, weil die Summe in meinen Augen generell lächerlich niedrig war und die Formel zur Berechnung des Betrages mein letztes Bruttogehalt berücksichtigt hätte. Damit wäre mein Teilzeitgehalt relevant gewesen. Ich habe aber vorher 25 Jahre in Vollzeit für die Firma gearbeitet. Das wäre komplett unberücksichtigt geblieben. Mit der damaligen Entscheidung gegen die Abfindung, habe ich eigentlich auch entschieden in diesem Angestelltenverhältnis bis zur Rente zu verbleiben.
Der Plan war, die Annehmlichkeiten wie Gehalt, diverse Sozialleistungen, hälftige Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge mitzunehmen aber der Firma zeitlich so wenig wie möglich zur Verfügung zu stehen. In Teilzeit habe ich 21 Stunden in der Woche gearbeitet. Verteilt auf 3 Tage. An einem Tag pro Woche konnte ich von zu Hause arbeiten. Dazu kamen längere Auszeiten über das Firmenangebot „Care for Life“ (wie das funktioniert habe ich in meinem Artikel "4 Monate abpimmeln - Die schönste Jahreszeit ohne Hamsterrad" beschrieben. Kürzere Auszeiten habe ich zusätzlich über unbezahlten Urlaub genommen. Das hat eine Weile gut für mich funktioniert.
Die echte Lust auf meinen Job hat aber nach und nach immer weiter nachgelassen. Das hatte primär mit der konkreten Aufgabe zu tun, die ich hatte. Früher habe ich alle 2 oder 3 Jahre etwas Neues innerhalb der Firma gemacht. Seitdem ich in Teilzeit gegangen bin, war es vorbei mit den Abteilungswechseln. Niemand sucht einen Mitarbeiter, der nur 3 Tage in der Woche Zeit hat. Jedenfalls nicht in dem für mich relevanten Umfeld.
Seit vielen Jahren hatte ich aber die Gewissheit, dass ich einfach kündigen kann, wenn es mir keine Freude mehr bereitet. Jeder weiß, dass ich immer noch für die Luftfahrt brenne. Ich schaue jedem Flieger am Himmel hinterher und bin nach wie vor absolut stolz Teil dieser faszinierenden Industrie (gewesen) zu sein! Aber der konkrete Job in der konkreten Abteilung war es einfach nicht mehr. Das scheint übrigens nicht nur mir so zu gehen. Die Fluktuation in der Abteilung ist ungewöhnlich hoch. Ich bin seit 2018 dort und es gibt nur einen Kollegen, der vor mir in der Abteilung angefangen hat. Alle anderen Plätze waren in der Zeit mehrfach besetzt. Die meisten ziehen nach 2 Jahren weiter, was ich durchaus gut verstehen kann…
Nun hatte ich ein Problem. Abfindung nicht genommen und wenige Jahre später habe ich keinen Bock mehr. Aber Abfindungen gibt es natürlich heute nicht mehr. Corona fand glücklicherweise mal ein Ende und Fachkräfte sind ja Mangelware.
Damals wollte ich für Geld nicht gehen und nun soll ich ohne Abfindung kündigen?
Klingt erstmal, als hätte ich mich verspekuliert. Nachdem ich mich damit ein wenig beschäftigt habe, war das aber kein Problem mehr für mich. Ich war damals mental einfach noch nicht bereit, den Schritt zu machen. Das hat verschiedene Gründe. Aber ich habe seit dem im Gesamtpaket auch noch mal deutlich mehr kassiert, als ich an Abfindung bekommen hätte. Klar musste ich dafür auch ab und zu arbeiten, aber das war zuletzt wirklich überschaubar. Im letzten Jahr kam ich auf unter 100 Arbeitstage. Wie ich das geschafft habe, habe ich schon mal in der Finanzbombe erklärt.
Das Gehalt ist dabei nur eine Sache. Allein die stark vergünstigten Belegschaftsaktien, die ich in den letzten Jahren einsammeln konnte, haben durch die starke Kursentwicklung einen erheblichen Wert. Zukünftig muss ich den Höchstbetrag für die Krankenversicherung komplett selbst bezahlen. Als Angestellter war der Betrag deutlich geringer und der Arbeitgeber hat sich hälftig beteiligt. Ebenso am Erwerb der Rentenpunkte. Meine Ansprüche aus der Betriebsrente sind noch mal angewachsen, ich habe das Deutschlandticket dank Zuschuss deutlich günstiger erhalten. Vermögenswirksame Leistungen gab es auch noch.
Für relativ wenig Zeitaufwand habe ich einen enormen Gegenwert erhalten. Klar, das hätte ich jetzt auch noch weiterführen können aber die Luft war einfach raus und ich dachte mir, dass es nun Zeit ist, die Möglichkeiten zu nutzen, die ich mir erschaffen habe. Ich schätze mein angehäuftes Vermögen und den daraus resultierenden Cashflow als groß genug ein, um meinen Job aufzugeben, der mich nicht mehr ausreichend erfüllt.
Ich bin ja schon recht früh mit dem Gedanken angetreten: Gas geben und dranbleiben, solange es geht und Spaß macht, um später davon zehren zu können. Jetzt ist also „später“!
Die verschenkte Abfindung konnte ich also abhaken. Die Chefin war informiert. Bock hatte ich auch nicht mehr. Warum habe ich damals nicht gleich gekündigt???
Das Jahr 2025 hatte ich mir ja mit weniger als 100 Arbeitstage schon sehr aushaltbar gestaltet. Dann hatte ich mitbekommen, dass wenn man einen Arbeitgeber in der zweiten Jahreshälfte verlässt, den gesetzlichen Jahresurlaub noch komplett nehmen kann, auch wenn man nicht das ganze Jahr in der Anstellung verbleibt. Wenn man im Anschluss ein neues Arbeitsverhältnis eingeht, hat man nichts davon, weil man dort dann keinen Urlaubsanspruch mehr hat. In meinem Fall kommt es in absehbarer Zeit zu keinem neunen Arbeitsverhältnis. So konnte ich dann auch noch ein letztes Mal die Belegschaftsaktien einsacken und irgendwie hatte ich mich dann auf mein 33. Dienstjubiläum am 15.08.2026 als Austritssdatum eingeschossen. Das fand ich einen charmanten Gedanken. Das passte auch zum Plan den ganzen Urlaub für das Jahr 2026 und die Belegschaftsaktien noch mitzunehmen.
Ich habe mich also erkundigt, wie meine Kündigungsfrist geregelt ist. Entspannte 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende. Da war also keine Eile geboten. Ich habe es dann auch vermieden, die Kündigung tatsächlich einzureichen. Sollte noch irgendetwas unvorhergesehenes passieren, wollte ich lieber in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis sein. Nach meinem schweren Rollerunfall vor ein paar Jahren habe ich zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass mein Arbeitgeber sehr sozial ist. Nach 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit, bekommt man normalerweise deutlich weniger Geld, weil der Arbeitgeber nicht mehr zahlt und die Krankenkasse einspringt aber nur mit einer deutlich reduzierten Krankengeldzahlung. Bei uns stockt der Arbeitgeber dann noch ziemlich lange auf, so dass man am Ende keine Einbußen hat. Das mal als ein Beispiel.
Ich hatte ja auch schon berichtet, dass ich mich vor der Kündigung noch mal komplett ärztlich habe durchchecken lassen. Ein plötzlicher Unfall ist das eine, aber ich wollte auch versteckte gesundheitlich Probleme soweit es geht ausschließen können.
👉 Kündigung geplant - aber erst nach diesem wichtigen Termin
Glücklicherweise bin ich auch noch auf das Thema Lebensarbeitsseitkonto aufmerksam geworden und konnte diesbezüglich Dinge in die richtige Richtung lenken. Details dazu kann man in meinem folgenden Artikel nachlesen:
👉 Der Traum von der frühen Freiheit – aber ohne Illusionen
In dem Buch "Früher in Rente und Ruhestand" wurde auch empfohlen, die Rentenversicherungszeiten zu klären. Auch das habe ich natürlich gemacht. Überraschend einfach konnte ich das online beantragen und hatte wenige Tage später gute Nachrichten in Form von Briefpost. Alle Zeiten sind korrekt erfasst. Somit blieb mir da zusätzliches Gerenne erspart.
Auch ohne die Kündigung tatsächlich eingereicht zu haben, habe ich in der Arbeit mein geplantes Ausstiegsdatum transparent gemacht und meine Planungen weiter darauf ausgerichtet. Das war auch für alle vollkommen in Ordnung. Wegen erneuter Fluktuation im Team und Urlaubszeit hat mich meine Chefin lediglich gebeten in einem bestimmten (kurzen) Zeitraum zur Verfügung zu stehen. Da mir ansonsten auch alle Unterstützung entgegengebracht wurde, war das kein Problem für mich, obwohl das für mich bedeutete, nicht zum 15., sondern zum 31.08. zu kündigen.
Das auf dieses Enddatum lautende Kündigungsschreiben habe ich dann Anfang Juli abgegeben. Ich hätte es noch länger hinauszögern können aber da mein letzter Arbeitstag schon für den 10.07. geplant war, musste ich dann mal zur Tat schreiten. Bestimmte Dinge konnte ich erst mit erfolgter Kündigung regeln und deshalb wurde es Zeit.
Inzwischen habe ich also schon meinen Abschied im Büro gefeiert und gewöhne mich an die neue Freiheit, während mein Arbeitsverhältnis noch bis Ende August Bestand hat.
Davon berichte ich dann gerne in der nächsten Finanzbombe.
Wenn du noch keinen Plan B hast oder nicht verstehst, wozu man ein Bankkonto außerhalb der EU haben sollte, dann lade ich dich herzlich zu unserem kostenlosen Webinar zu diesen Themen ein.
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Termine mit dem Freak
21.07.2026 um 20 Uhr Kostenloses Webinar: Georgien als Plan B
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11.09.2026 Start in den Optionshandel LIVE Workshop in Göttingen
09. - 11.10.2026 Online-Dividenden-Offensive
28. - 30.10.2026 Batumi Plan B Event (Georgien; Auswandern, Konto und Schließfächer außerhalb der EU, Firmengründung, günstige Immobilieninvestments mit großem Potenzial, usw.)
05. - 09.05.2027 Zypern Cashflow Event (AZIA Resort & Spa in Paphos)