͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ 
Is this email not displaying correctly? View it in your browser.
Logo

NEWSLETTER

Folge uns auf Socialmedia. Klicke dazu auf die folgenden Buttons:

Inhalt

  1. Aktuelle Parties / Socialdance

  2. Summerweek Tanztraining mit Brenda Russell im Rebels 3. – 8. August

  3. Workshops im Juli mit Cool Moves, 20s-Charleston und mehr

  4. Parties im Sommer mit Sommer-Mini-Rebel-Swing und Blues Dance auf dem Sockel

  5. Music Together Musizieren und Bewegung für Babies und Kleinkinder im Rebels

  6. Uhuru Tanzfestival auf dem Weissenstein-Pass

  7. Salsa Swing Lindy meets Salsa mit Lisa & Mathieu in der Villa Stucki

  8. Be-Bluesed Festival Registration öffnet! Das internationale Blues Dance Festival in Bern!

  9. The Rebel Stride Solo Jazz Workshop am Freitag 3. Juli mit Michu

  10. Camp Balboa vom 27. Juli – 2. August in Bern mit Brenda Russell

  11. Anfängerworkshop Lindy Hop ELEF am Samstag 4. Juli

  12. Balboa Anfängerkurs ab Mo 10. August (ausserhalb vom Rebels)

  13. KaLi Yoga Yoga Therapie bei Stress, Erschöpfung & Burnout

  14. Studiomiete The Rhythm Rebels

  15. Blog: African American Dance History Teil 4: The Charleston


Socialdance- & Partyübersicht Bern:

 

25. Juni Tanzen im Schlosshof 19.00 Crashkurs 20.00 Party @ Kulturhof Schloss Köniz

27. Juni BEswingt! 20.30 Crashkurs, Konzert 22.00 @ Aula Progr (1. Stock)

1. Jul Sirup, Muffins & Shag 20.15 @ Pavillon Cevi Bern

7. Jul Summer-Mini-Rebel-Swing 20.00 @ The Rhythm Rebels

10. Jul Boogie Woogie 20.00 OPEN AIR @ Sockel Waisenhausplatz Bern

16. Jul Shag, Shuffle & Roll 20.15 OPEN AIR @ Pavillon Cevi Bern

21. Jul Summer-Mini-Rebel-Swing 20.00 @ The Rhythm Rebels

22. Jul Blues Dance auf dem Sockel 20.00 OPEN AIR @ Sockel Waisenhausplatz

24. Jul Lindy Hop auf dem Sockel 20.00 OPEN AIR mit Konzert "The Keyseekers @ Sockel Waisenhausplatz

24. Jul Swinging Summernight 19.00 Crashkus 20.00 Konzert "Zimi's Hot Swing Thing" OPEN AIR mit Konzert "The Keyseekers @ Sockel Waisenhausplatz

28. Jul Summer-Mini-Rebel-Swing 20.00 @ The Rhythm Rebels

29. Jul Blues Dance auf dem Sockel 20.00 OPEN AIR mit Konzert "Deep Dive Blues" @ Sockel Waisenhausplatz

29. Jul Balbindy 20.00 OPEN AIR @ Sockel Waisenhausplatz

12. Aug Balbindy 20.00 OPEN AIR @ Sockel Waisenhausplatz

13. Aug Tanzen im Schlosshof 19.00 Crashkurs 20.00 Party @ Kulturhof Schloss Köniz

14. Aug Boogie Woogie 20.00 OPEN AIR @ Sockel Waisenhausplatz Bern

16. Aug SwingONO 20.00 @ ONO GallerieBar

21. Aug Lindy Hop auf dem Sockel 20.00 OPEN AIR @ Sockel Waisenhausplatz

28. Aug Swingtime Friday 21.00 @ The Rhythm Rebels



Festivals in Bern und CH

27. Jul - 2. Aug Camp Balboa in Bern mit Brenda Russell

3. Aug - 8. Aug Summer Week in Bern mit Brenda Russell

10. Aug - 14. Sept Be-Bluesed: Blues Dance Festival in Bern

6. Okt - 8. Okt Rocky Balberna: Balboa Festival Bern

20. Nov - 22. Nov Swima-Workshop: Lindy Hop mit Alice & Xesc

27. Nov - 29. Nov Stirit Swing Dance Festival Zürich

31. Dez - 3. Jan Fusionizers Festival Bern



Image description

SUMMER WEEK

One Week Dance Training with Brenda Russel​

📆 3. - 8. August 2026

⏰ Montag bis Samstag von 17.00 – 21.00 Uhr

📍 The Rhythm Rebels, Aarbergergasse 40 in Bern​

 

  • Spirit-Alive-Dance-Classes

  • History-talks

  • Themen:

    • Generelles Tanztraining (Wirbelsäule, Alignments, Koordination)

    • Blues & Lindy Hop & weitere Swing Dances

    • Leader- & Follower-Skills


Alle Infos:

Summer Week
Image description

Juliflaute gibt's bei uns nicht! Wir haben einige coole Workshops für euch parat:

  • Mi 8. Juli 19.00 – 20.30: Fancy Moves mit Jana & Dave

  • Di 21. Juli 18.15 – 19.45: 20s-Charleston reloaded mit Michu

  • Di 28. Juli 18.15 – 19.45: Triplestep in Focus mit Michu


Unsere Sommer-Mini-Workshops ♥️


Alle Infos findest du hier: Infos zu den Workshops


Und hier die Anmeldung: Anmeldung


Am Di 21. und 28. Juli gibt's Party im Anschluss (inkl. im Workshoppreis)!


Zu den Workshops
Image description

3 mal Lindy Hop im Rebels und 2 mal Blues auf dem Sockel warten auf euch:


Summer-Mini-Rebel-Swing (Lindy Hop):

  • Di 7. Juli 20.00 – 22.00

  • Di 21. Juli 20.00 – 22.00

  • Di 28. Juli 20.00 – 22.00


Blues Dance auf dem Sockel:

  • Mi 22. Juli 20.00 – 22.00 Uhr

  • Mi 29. Juli 20.00 – 22.00 Uhr (Mit Konzert "Deep Dive Blues")



Hier findest du mehr zu den Anlässen: Sommerprogramm


-> Vor den Blues Dance Anlässen auf dem Sockel gibt es einen Blues Kurs (open Level) von 19.00 – 20.00. Infos dazu kommen noch.


Zum Sommerprogramm
Image description
Image description
Image description

Uhuru - das Festival für Musik und Tanz mit Wochenkursen, Tagesworkshops, Konzerten, Wellness und Kinderangeboten.


Bewegen, geniessen, Gemeinschaft erleben. 


Auf dem Weissenstein-Pass hoch über Solothurn.

 

Jetzt anmelden auf uhuru.ch

Uhuru
Image description
Image description
Be-Bluesed Festival
gif-c2-bovl2y-the-rebel-stride-dem-2026-05-04-211541

⬆️ Klicke auf das Video für mehr ⬆️

The Rebel Stride Solo Jazz Workshop

Der Rebel Stride wurde eigens von Michu während der Corona-Periode choreographiert und 2020 zuerst nur online unterrichtet. Michael setzte sich zum Ziel, möglichst viele Jazzsteps neu zu kombinieren und zu verbinden. Damit entstand eine originelle Choreografie zum Song "Lagwood Walk" vom Hot Swing Sextet. Lerne hier die ureigene Jazzchoreografie und ein echtes Stück "Rebelsgeschichte". 


📅 Freitag 3. Juli

🕖 
18.00 – 20.00

📍 The Rhythm Rebels Swing Dance Studio

💰 45.- regulär / 30.- reduziert (AHV/IV/Kulturlegi/In Ausbildung)


Du kannst dich dazu hier anmelden: 

Anmeldung

Weitere Solo Jazz Workshops:

  • Tranky Doo: Sa 25. Juli 14.30 - 16.30

Image description

Balboa Training Intensive · Wellness Retreat · Summer Holiday
in the lovely city of Bern, Switzerland

At Camp Balboa, you don’t just learn steps.

You learn:

  • How to move well and comfortably

  • How to dance jazz, not just patterns

  • How rhythm, melody, and phrasing inform movement

  • How to let the music flow through you, shaping timing, texture, and expression

Balboa becomes a living, responsive dance—not something you execute, but something you inhabit.

Camp Balboa
Image description

Der letzte Anfängerworkshop vor der Sommerpause!!


Am Samstag 4. Juli: Lindy Hop ELEF


🕖 14 – 17 Uhr

📍The Rhythm Rebels Swing Dance Studio, Aarbergergasse 40, 3011 Bern
💰65.- / 45.-

 

Keine Tanzerfahrung und keine Tanzpartner:in nötig.


-> ELEF: alle führen, alle folgen (beide Rollen an einem Tag)


Weitere Informationen und Anmeldung:

Kick the Basics Anfängerworkshops
Image description

Balboa Anfängerkurs ab Mo 10. August

Montags um 18.30 – 19.30 Uhr


Im Sommer beginnt ein neuer Balboa-Einsteigerkurs mit Seraina und Lukas!

Eine tolle Gelegenheit, den Tanz Balboa von Beginn an zu entdecken, oder auf ersten Erfahrungen aufzubauen.


Im Kurs lernst Du die Grundtechniken, die wichtigsten Figuren für das Repertoire und wirst von den Teachern Seraina und Lukas darauf vorbereitet, dass Du so schnell wie möglich im Social Dancing mit anderen Balboa tanzen kannst.


im Nydeggsaal, Nydeggstalden 9 (bei Nydeggkirche)


Kurszeiten / Perioden:


18:30-19:30 Uhr, danach freies Training


Die Kursperioden folgen.


-> Infos: Infos zum Kurs

-> Anmeldung: Hier

Balboa Anfängerkurs
Image description

Yoga Therapie bei Stress, Erschöpfung & Burnout


Am Donnerstag, 27. August 2026, startet erneut die 5-wöchige Kursreihe Yoga Therapie bei Stress, Erschöpfung & Burnout, die ganz auf Regeneration, innere Stabilität und Selbstfürsorge ausgerichtet ist. Dieser Kurs bietet dir einen sicheren Raum, um langsam zur Ruhe zu kommen. Du wirst begleitet, dich über achtsame Bewegung, Atem- und Entspannungsübungen wieder mit dir selbst zu verbinden – auf eine Weise, die dein System nicht überfordert, sonder trägt.

 

«Langsamer zu werden ist der erste Schritt, um wieder bei dir selbst anzukommen.»

– Fiona Agombar – 

Kursdetails

jeweils Donnerstag: 27.08.2026 | 03.09.2026 | 10.09.2026 | 17.09.2026 | 24.09.2026

Zeit: 10:00 – 11:30 Uhr
Ort: Kali Yoga, Aarbergergasse 40 (4. Stock), 3011 Bern 
Kosten: CHF 390.- 
Kleingruppe: max. 6 Personen

Anmeldeschluss: 17.08.2026


Es sind keine Yoga Vorkenntnisse notwendig.


👉🏼 Weiter Information & Anmeldung https://www.kali-yoga.ch/kleingruppen

Kali Yoga
Image description

Das Rhythm Rebels Studio mieten

Du suchst ein zentrales Studio in Bern für Workshops, für regelmässige Bewegungsklassen oder für Tanzanlässe? 


Oder ein einmaliges Lokal für einen Geburtstag oder sonst einen Anlass? 


Unser Studio bietet ca. 110m2 Fläche (mit dem Barraum eingerechnet) mit Eichenparkett. Wir haben 2 renovierte Toiletten, eine grosse Terrasse, eine starke Musikanlage, einige Tische und Stühle, eine Abwaschmaschine, ein Lagerraum, ein gemütlicher Stuben- oder Barraum usw. 


5 Gehminuten von Bahnhof Bern ist das Studio sehr einfach zu erreichen. Adresse: Aarbergergasse 40, 3011 Bern. 


Wir sind im 4. Stock und somit ist das Studio durchgehend angenehm hell und die Fenster auf der Aarbergergasse-Seite können offen sein für frische Luft (plus wir haben Deckenventilatoren und Standventilatoren). 


Interesse geweckt? Melde dich bei uns für eine Besichtigung: 

Image description

African American Dance History: Charleston

Der Charleston ist tief verwurzelt in der afroamerikanischen Geschichte. Seine Ursprünge liegen im Juba-Dance, den versklavte Menschen aus Westafrika, insbesondere aus der Ashanti-Kultur, auf den Plantagen der Südstaaten entwickelten. Dieser Tanz wurde ohne Rhythmusinstrumente getanzt, da Plantagenbesitzer diese verboten. Die Sklaven nutzten ihren Körper als Instrument, stampften, klatschten und bewegten sich im Kreis, ein Ausdruck von Widerstand und Gemeinschaftsgefühl. Diese Bewegungen und Rhythmen überlebten die Sklaverei und wurden in den ländlichen Gebieten der Südstaaten weiterentwickelt, insbesondere in Charleston, South Carolina, wo Hafenarbeiter den Tanz populär machten.


Stell dir vor:


Ein schwüler Abend in der Hafenstadt Charleston. Die Luft riecht nach Salz, Fisch und dem Rauch der Dampfschiffe.


Auf einem Platz im Hafenquartier hat sich eine Menschenmenge versammelt. Vorne steht die Jenkins Orphanage Band – die Messinginstrumente glänzen im Licht der Petroleumlampen. Ein Junge, vielleicht 12 Jahre alt, tritt nach vorne. Die Band spielt einen „Geechee“-Rhythmus, und plötzlich beginnt der Junge zu tanzen:


Die Füsse stampfen im Wechsel nach innen und aussen, die Knie drehen sich, die Arme rudern, als würde er die Musik selbst dirigieren. Die Menge jubelt, klatscht im Takt, einige rufen: „Do the Charleston!“ Andere steigen ein, improvisieren eigene Schritte. Es gibt keine feste Choreografie – nur den Rhythmus, die Gemeinschaft und die Freiheit, den Körper zu bewegen, wie es sich anfühlt. Die Rhythmen sind schnell und die Tänzer:innen tropfen vor Schweiss, haben aber ein breites Grinsen auf dem Gesicht.


Das ist kein Ballsaal-Tanz, kein europäischer Gesellschaftstanz. Das ist afrikanisches Erbe in Bewegung. Die Jenkins Orphanage Band, gegründet 1891 von Reverend Daniel Jenkins, spielte eine zentrale Rolle: Die Kinder der Band reisten ab den 1900er Jahren durch die USA, um Geld für das Waisenhaus zu sammeln. Vor ihren Auftritten tanzten oft junge Jungen und Mädchen „Geechee“-Schritte vor der Band, als würden sie die Musik dirigieren. Das Publikum in den Nordstaaten rief dann: „Hey, Charleston, do your Geechie dance!“ – und so erhielt der Tanz seinen Namen.

 

Charleston, South Carolina: Das Hafenquartier als Wiege des Charleston


Die Stadt Charleston, eine der drei grossen Häfen an der US-Ostküste neben New York und Boston, war im frühen 20. Jahrhundert ein Schmelztiegel der Kulturen. Besonders prägend war hier die Gullah-Geechee-Gemeinschaft – Nachkommen versklavter Menschen aus Westafrika, die auf den Reisfeldern und in den Hafengebieten lebten. Ihre Kultur, Sprache und Musik blieben besonders rein erhalten, weil sie auf den abgelegenen Sea Islands vor der Küste isoliert lebten. Der Tanz entstand also nicht zufällig in dieser Stadt: Die Hafenarbeiter aus Charleston und Georgia brachten ihre „Geechee“-Schritte mit nach New York, wo sie in den Clubs und auf den Strassen von Harlem auf offene Ohren und Augen stiessen.


James P. Johnson, der Komponist des berühmten „Charleston“-Songs, bestätigte später, dass er den Rhythmus direkt von diesen Longshoremen (Hafenarbeitern) aus South Carolina übernommen hatte – ein Rhythmus, der auch in den Ring Shouts und spirituellen Gesängen der Gullah-Kultur zu hören ist.

 

Charleston-Partys: Spontaneität und Gemeinschaft


In New York, wohin viele Gullah-Geechee-Migranten gezogen waren, entstanden dann die ersten echten Charleston-Partys – oft in den Speakeasys der Prohibitionszeit, wo der Tanz als provokative Antwort auf die Alkoholverbote gefeiert wurde. Die Atmosphäre war lebendig, laut, frei: Die Musik war schnell, die Schritte wild, und die Gemeinschaft feierte sich selbst – ein Akt des Widerstands gegen die rassistische Unterdrückung und die prüden Normen der Zeit.


Charleston galt als „unsittlich“ und wurde von Kirchen und Konservativen scharf kritisiert, gerade weil er die steife und prüde Gesellschaft der Zeit herausforderte. Der Tanz ermöglichte es Frauen, sich neu auszudrücken, nicht als Paar, sondern allein oder in Gruppen, was eine neue Freiheit und Emanzipation symbolisierten.


Der Charleston wurde auch als Ausdruck des kulturellen Widerstands der afroamerikanischen Gemeinschaften gesehen. Trotz rassistischer Unterdrückung und Segregation schafften es Tänzerinnen wie Josephine Baker, den Tanz weltweit bekannt zu machen und ihn als Symbol der Freiheit zu etablieren. Der Charleston war ein Spiegel der Gesellschaft, ein Ausdruck von Freiheit und eine Feier des Individuellen – stets mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Selbstironie.

 

Von den Plantagen zum Broadway


Charleston wurde 1923 durch die Jazz-Melodie „The Charleston“ von James P. Johnson im Broadway-Musical „Runnin’ Wild“ einem breiten Publikum bekannt. Johnson, ein Pionier des Stride-Piano, hatte die Rhythmen und Schritte von Einwanderern aus den Sea Islands und der Stadt Charleston aufgegriffen und zu einem weltweiten Hit gemacht. Die Melodie war so ansteckend, dass sie eine Tanzwelle auslöste, die die 1920er Jahre prägte. Der Charleston wurde schnell zum Symbol der „Goldenen Zwanziger“, einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs, der Prohibition und der Emanzipation der Frau.

 

Die musikalische Evolution: Jazz, Blues und der Charleston


Der Charleston wurde zum Symbol der Jazz-Ära, die durch Improvisation, kreative Rhythmen und eine neue Freiheit im Ausdruck geprägt war. Die afrikanischen Wurzeln des Jazz und Blues spiegeln sich in den chromatischen Wendungen und Kreuzrhythmen wider, die auch den Charleston prägen. Die Erfindung des Grammophons und die Verbreitung von Schellackplatten ermöglichten die massenhafte Verbreitung dieser Musik und des Tanzes. Die Swing-Musik der 1930er und 1940er Jahre, die den Lindy Hop prägte, baute auf diesen Elementen auf.

 

Porträts der Pioniere: Josephine Baker, James P. Johnson und die Whitman Sisters


Josephine Baker


Josephine Baker, die berühmteste Charleston-Tänzerin, war eine afroamerikanische Ikone, die den Tanz in Europa populär machte. 1925 trat sie in Berlin auf und begeisterte das Publikum mit ihrer virtuosen Tanzkunst. Baker war nicht nur Tänzerin, sondern auch Aktivistin, die sich für Bürgerrechte und gegen Rassismus einsetzte. Sie wurde zur Symbolfigur der Emanzipation und Freiheit, die den Charleston mit einer Mischung aus Theatralik und Selbstironie präsentierte. Ihr Einfluss war entscheidend für die globale Verbreitung des Tanzes und seine Integration in die europäische

Tanzszene.


James P. Johnson


James P. Johnson, der Komponist von „The Charleston“, war ein Pionier des Harlem Stride Piano und einer der einflussreichsten Jazz-Pianisten seiner Zeit. Seine Melodie „The Charleston“ wurde 1923 im Broadway-Musical „Runnin’ Wild“ uraufgeführt und löste eine weltweite Tanzwelle aus. Sein Werk legte einen Grundstein für den Swing und den Lindy Hop, indem es die afroamerikanischen Tanztraditionen mit der neuen Jazzmusik verband.


Die Whitman Sisters


Die Whitman Sisters waren vier afroamerikanische Schwestern, die als Stars des Black Vaudeville von 1900 bis 1943 auftraten. Sie waren die höchstbezahlten Acts auf dem Negro Vaudeville Circuit und tourten mit ihren Shows durch die USA und Europa. Die Schwestern integrierten den Charleston in ihre Auftritte und trugen so zur Verbreitung des Tanzes bei. Ihre Shows kombinierten Tanz, Live-Jazz und Sketch-Komödie.

 

 

Heute lebt der Charleston als integraler Bestandteil des Lindy Hop in anderen Tanzstilen weiter.

 

Ich habe beim Erstellen dieses Beitrages K.I. verwendet (Vibe).

Quellen:


E-Mail schicken
If you would like to unsubscribe, please click here.